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Manager in Landesbetrieben: Obergrenze der Managergehälter anwenden

managergehaelterDie Anwendung der Obergrenze der Gehälter der Manager in Landesgesellschaften fordert der Landtagsabgeordnete der Union, Andreas Pöder, angesichst der heute von der Neuen Südtiroler Tageszeitung aufgelisteten Managergehälter samt entsprechenden Gehaltserhöhungen. "Die Verträge sollten dazu neu verhandelt werden, um wenigstens ein sofortiges Einfrieren der Managergehälter zu erreichen", fordert Pöder. "Die Landesregierung soll offenlegen, welche Managerverträge auslaufen und welche ohne große Verluste vorzeitig gekündigt werden können, um die Obergrenze der Managergehälter anzuwenden." "Es ist unverschämt, wenn die Managergehälter trotz von Landtag und Landesregierung beschlossener Obergrenze weiter steigen", so die Union. "Vier Manager von Landesgesellschaften erhalten in Summe soviel Jahresgehalt wie alle 9 Landtagsfraktionen des Südtiroler Landtages im Jahr Fraktionsgelder erhalten."
Im Zusammenhang mit den Spitzengehältern der Manager fordert Pöder die Erhöhung des Irpef-Zuschlages für Großverdiener in Südtirol bei gleichzeitiger Streichung des Irpef-Zuschlages für mittlere und niedrige Einkommen. Wie der Unions-Mandatar erläutert, soll mit der Einführung der Reichensteuer beim Irpef-Zuschlag bei gleichzeitiger Entlastung der Mittel- und Geringverdiener mehr soziale Gerechtigkeit in Südtirol geschaffen werden.
Es ist absolut ungerecht, dass jemand mit einem Einkommen von 120.000 Euro im Jahr denselben Steuersatz beim Irpef-Zuschlag bezahlt wie jemand mit einem Einkommen von 20.000 Euro im Jahr", erklärt der Unions-Obmann.
Der Steuersatz des Irpef - Zuschlages ist von der staatlichen Gesetzgebung im Mindestmaß von 0,9% bestimmt. Die Regionen oder autonomen Provinzen können diesen Steuersatz mit eigenen Beschluss bis auf 1,4% erhöhen.

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