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Alperia-Volksobligationen: Warum keine Alperia-Beteiligung für alle?

AlperiaVolksaktien0416Die Antwort der Landesregierung auf die Anfrage von Andreas Pöder, warum die neue Landesenergiegesellschaft Alperia nicht auch Obligationen an die Bürger ausgibt lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Weil!

Nachdem Landeshauptmann Arno Kompatscher die Herausgabe von Alperia-Obligationen an institutionelle Anleger wie Versicherungen und Banken angekündigt hatte der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion nachgefragt, warum man nicht auch den Südtiroler Bürgern, sprich Kleinanlegern, die Möglichkeit gibt, mittels Alperia-Aktien bzw. Obligationen Geld zu investieren und sich Renditen zu sichern.

Die Antwort der Landesregierung (Energielandesrat Theiner): Die Herausgabe von Retail-Obligationen für Kleinanleger sind komplexe Operationen. Deshalb hat man sich dazu entschieden, dass  Alperia  nur institutionellen, also Großanlegern Obligationen anzubieten.

Für Pöder ist das eine etwas dürftige Begründung, eher eine Nicht-Begründung.

"Jedenfalls haben sich Landesregierung und Alperia-Führung dazu entschieden, Geldgeschäfte nur von Groß zu Groß und nicht von Groß zu Klein zuzulassen. Klein, sprich der Normalbürger, darf die Stromrechnung bezahlen, und damit Alperia groß machen. Aber an 'ihrer' Alperia mitverdienen dürfen Frau und Herr Südtiroler nicht."

Nun will es Pöder über einen Beschlussantrag im Landtag versuchen. "Vielleicht gibt es ja doch auch genügend gute Gründe für die Herausgabe von Obligationen für Kleinanleger." 

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